Im Dezember 2007 und im März 2009 besuchten unser Projektleiter für Togo, Willi Brandl und seine Frau Mathilda eine Grundschule in Sanda, einem Dorf im Norden Togos, 400 Kilometer von der Hauptstadt Lome entfernt. Zur nächsten größeren Stadt Kara sind es 50
Kilometer.Diese Grundschule, die von 150 Schülern (erste bis sechste Klasse) besucht wird, befindet sich in einem desolaten Zustand. Die Klassenzimmer sind nicht nur sehr alt sondern teilweise auch schon baufällig. Im Hauptgebäude stehen nur drei Klassenzimmer zur Verfügung. Durch die Initiative des Schulleiters und des Schulkomitees wurden behelfsweise Räume aus Lehm und Stroh errichtet. Ein Teil der Lehrer, die hier unterrichten, wird nicht von der Regierung bezahlt. Für ihre Bezahlung kommen die Eltern der Schüler auf, zusätzlich aber müssen die Kinder jeden Freitag entweder auf deren Feldern oder in deren Haushalten mitarbeiten. Die Schulbesuchsquote liegt in Togo bei ca. 77 Prozent (73 Prozent bei Mädchen, 80 Prozent bei Jungen), die Analphabetenrate bei Erwachsenen (15 Jahre und älter) bei 47 Prozent. Allerdings ist die Alphabetisierung stark vom sozio-ökonomischen Umfeld abhängig. In den Städten ist sie höher als in ländlichen Gegenden.
Wieder zurück in Deutschland fassten Willi und Mathilda, die selbst in Sanda aufgewachsen ist, den Entschluss die Schule zu unterstützen. Ihre Ideen und persönliche Verbundenheit mit der Situation vor Ort haben uns überzeugt, das Togo-Projekt in das Programm von Kinder Afrikas e.V. aufzunehmen.
Die Ziele des Projekts sind folgende:
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