Seit 2004 unterhalten deutsche Polizisten, die im Rahmen des UNMIL (United Nations Mission in Liberia) Polizeikontingentes in Liberia eingesetzt sind, den Kontakt zum Kinderheim. Der damalige deutsche Kontingentsleiter besuchte gemeinsam mit einer nigerianischen Polizeikollegin damals zufällig das Waisenhaus. Die Idee für ein gemeinsames Engagement mit den vier deutschen Kollegen des ersten deutschen Polizeikontingentes war geboren. Die nachfolgenden Kontingente führten das Begonnene seither ohne Unterbrechung fort. In ihrer Freizeit halfen die Polizisten beim Ausbau der Wohnanlage und liefern regelmäßig Lebensmittel. Mit körperlichen und finanziellen Anstrengungen entstanden ein Badehaus (mit Duschen, Bad und Toiletten), eine Küche, ein Speiseraum und ein Schweinestall. Im Augenblick steht der Bau eines Sanitätsgebäudes kurz vor dem Abschluss. Mit Fertigstellung soll dort auch Medizinisches Personal durch die liberianischen Behörden eingesetzt werden.
Daneben wurde immer wieder Kleidung in Deutschland für die 65 bis 75 Kinder, die ständig im Heim leben, gesammelt.
Dennoch befindet sich das Heim auch heute noch in einem ständigen Überlebenskampf. So ist das Aufbringen der Schulgebühren ein ständige Herausforderung, der mit dem Bau der heimeigenen Schule begegnet werden soll. Die Grundlage dafür schuf die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Liberia im Herbst 2007 mit einer großzügigen Geldspende.
Neben den deutschen Polizisten beteiligen sich auch Botschaftsangehörige regelmäßig an der Arbeit für das Waisenhaus. Über die Botschaft könnte die Betreuung auf freiwilliger Basis auch nach dem Ende der UN-Mission fortgeführt werden.
Es ist zu betonen, dass das Engagement der deutschen UN-Polizisten für die Kinder rein privater Natur ist. Sie garantieren, dass alle Hilfszuwendungen direkt den Kindern zugute kommen. Zurück zur Beschreibung des Schulprojekt Monriovia |
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