"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen"

Erste Mitglieder- und Patenreise nach Liberia

 

18. - 25. Februar 2010 Teilen

 

 

Donnerstag, 18.02.2010
die Reise beginnt ...

 

um 6.45 Uhr am Münchner Hauptbahnhof Richtung Frankfurt. Bis zum Zug hatten wir alle schwer zu tragen, denn jeder von uns hat 2 Koffer a 23kg dabei. Kein deutscher Inlandsflug würde uns mit soviel Gepäck mitnehmen. In einem der Koffer bringt jeder sein privates Gepäck nach Liberia, der zweite ist gefüllt mit diversen Mitbringseln: : Patengeschenke, medizinisches Verbandsmaterial, Spielzeug Bücher für die Bibliothek, Zubehör für die Solarstation. Jeder Koffer wird mit einem roten Band markiert, um sie so während der Reise besser im Auge behalten zu können.

 

Nach einer fröhlichen Zugfahrt, bei der wir auch gleich Corinnas Geburtstag mit Kuchen und Sekt feierten, kamen wir mit geringer Verspätung am Frankfurter Flughafen an. Ein paar Stunden später geht’s mit der Royal Air Maroc weiter nach Casablanca (Marokko). Nun sind wir bereits auf dem afrikanischen Kontinent und die Spannung und Vorfreude steigt. Mit über einer Stunde Verspätung folgt der Weiterflug nach Monrovia.

 

Kurz nach Mitternacht ging der Flieger schließlich über dem völlig dunklen Liberia nieder und landete auf dem kleinen, etwa eine Stunde von Monrovia entferten Robertson International Airport.. Beim Ausstieg aus dem klimatisierten Flugzeug empfängt uns das feucht-tropische Klima, wie eine Wand. Rund 24 Grad mitten in der Nacht! Eine deutliche Veränderung nach den winterlichen Temperaturen, die wir noch zu Beginn des Tages hatten! Nach einer recht langen Passkontrolle erlebten wir an der Gepäckausgabe, an der es seit neuestem auch ein kleines Gepäckband gibt, die erste unangenehme Überraschung: von unseren 20 Koffern sind nur 12 in Monrovia angekommen. Die Aufnahme der Verlustanzeige kostet noch viel Zeit aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten (das afrikanische Englisch ist für Neuankömmlinge kaum zu verstehen) und auch dem offensichtlichen Desinteresse der Flughafenangestellten. Ob unsere Koffer in Casablanca geblieben sind oder einfach nicht ausgeladen wurden, wissen wir nicht, aber eins erfahren wir gleich: Der nächste Flug aus Casablanca kommt erst am Montag! Gerade diejenigen, die ihre Koffer mit dem Privatgepäck vermissen, nehmen diese Neuigkeit nicht gerade fröhlich auf. Und dass die Koffer wirklich am Montag kommen werden, sehen wir auch eher skeptisch.

 

Rund zwei Stunden nach unserer Ankunft können wir endlich in den Shuttle-Bus der Royal Air Marco einsteigen, der uns kostenlos durch das nächtliche Liberia nach Monrovia bringt. . An der Geschäftsstelle der Airline holt uns der Bus des Lutheran Guesthouse, unserer Unterkunft für die nächste Woche, ab, um uns sicher weiter zu bringen. Mit dem Bus kommt auch Anthony Collins, unser Mitarbeiter vor Ort Nach einer fröhlichen Begrüßung geht es endlich zu unserer Unterkunft.
Diese ist wie erwartet einfach, aber sauber. Fließend Wasser ist nicht zu jeder Tageszeit selbstverständlich, deshalb gibt es im Bad eine große mit Wasser gefüllte Plastiktonne und einen Schöpfkrug. In der ersten Nacht schlafen wir noch in kleinen Zimmern mit geringer Ausstattung, da wir unsere „richtigen“ Zimmer erst morgen beziehen können. Nach drei Uhr können wir endlich ins Bett gehen, doch die Nacht ist kurz: um acht Uhr gibt es bereits Frühstück.

 

Weiter zu Tag 2 (19. Februar 2010)

 

DOKUMENTE zur PATENREISE
Einladung (PDF)
Anmeldeformular (PDF)

 

Reisebericht als Download (PDF)

 

REISEBERICHT nach Tagen
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FOTO-GALERIEN

 

Einweihung der High School

 


 

Übergabe der Patengeschenke